
Mykologie – Pilzerkrankungen

Pilzerkrankungen erkennen und ernst nehmen
Pilzerkrankungen der Haut, der Nägel und der Kopfhaut gehören zu den häufigsten Infektionen überhaupt. Sie sind harmlos im Sinne einer Gefährdung, aber hartnäckig: Von allein heilen sie selten ab, und unbehandelt breiten sie sich aus und werden auf andere übertragen. Die Mykologie – die Lehre von den Pilzerkrankungen – ist deshalb ein fester Bestandteil der dermatologischen Sprechstunde.
Typische Krankheitsbilder
- Fußpilz: Rötung, Schuppung und schmerzhafte Einrisse in den Zehenzwischenräumen, oft nach Sport, Schwimmbad- oder Saunabesuch.
- Nagelpilz: gelblich-weiße Verfärbung, Verdickung und Brüchigkeit der Nagelplatte, meist vom freien Nagelrand ausgehend.
- Hautpilz am Körper: ringförmige Herde mit betontem, schuppendem Rand und zentraler Abheilung, häufig nach Kontakt mit Katzen, Meerschweinchen oder Kaninchen.
- Kopfpilz: vor allem bei Kindern, mit schuppenden Herden und abgebrochenen Haaren – hier ist immer eine innerliche Therapie erforderlich.
- Hefepilzbefall: nässende Rötungen in Hautfalten, unter der Brust und im Windelbereich.
Warum die Diagnose vor die Therapie gehört
Vieles, was wie Pilz aussieht, ist keiner: Schuppenflechte, Ekzeme und Nagelveränderungen durch Druck oder Durchblutungsstörungen sehen täuschend ähnlich aus. Wir sichern den Befund deshalb mikroskopisch im Nativpräparat und – wo es auf den Erreger ankommt – über eine Pilzkultur oder eine molekularbiologische Untersuchung. Das ist besonders wichtig, bevor eine mehrmonatige Tablettentherapie begonnen wird.
Behandlung
Hautpilz spricht meist gut auf antimykotische Cremes an, die konsequent über die sichtbare Abheilung hinaus angewendet werden müssen. Beim Nagelpilz kombinieren wir je nach Befallsmuster medizinischen Nagellack, das atraumatische Abtragen der befallenen Nagelsubstanz und eine innerliche Therapie. Unterstützend kann eine Lasertherapie sinnvoll sein. Planen Sie hier Ausdauer ein: Ein Zehennagel wächst rund zwölf Monate, bis er vollständig ersetzt ist. Ergänzend beraten wir Sie zur Schuh- und Textildesinfektion, damit die Behandlung nicht durch eine Neuansteckung zunichte gemacht wird.
Vorbeugen
Trocknen Sie die Zehenzwischenräume nach dem Duschen sorgfältig ab, tragen Sie in Schwimmbad, Sauna und Hotelzimmer Badeschuhe und wechseln Sie Socken täglich. Atmungsaktives Schuhwerk und mehrere Paare im Wechsel senken das Risiko deutlich. Wer Diabetes hat, unter Durchblutungsstörungen leidet oder Medikamente einnimmt, die das Immunsystem dämpfen, sollte Veränderungen an Füßen und Nägeln früh abklären lassen.
KlassischeDermatologie

Warzen-Behandlung
Nicht bei jedem führen herkömmliche Methoden zum dauerhaften Verschwinden. Die WIRA-Behandlung ist in diesen Fällen eine Alternative.


Ekzem
Rötung, Juckreiz, Schuppen: Wir klären, welche Form des Ekzems vorliegt, und stimmen die Behandlung auf Auslöser und Verlauf ab.


Hautkrebsvorsorge
Die regelmäßige Untersuchung der gesamten Haut ist die wirksamste Vorsorge. Ergänzend stehen computergestützte Verfahren zur Verfügung.

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Unsere Fachärztinnen und Fachärzte beraten Sie gerne rund um Ihre Hautgesundheit und -schönheit: medizinisch fundiert, persönlich und auf Ihre Haut abgestimmt.
