
Photodynamische Therapie

Hautkrebsvorstufen narbenfrei behandeln
Die PDT ist ein modernes und komfortables Verfahren, mit dem Hautkrebsvorstufen erfolgreich und narbenfrei entfernt werden können. Dies ist besonders erfreulich, weil diese häufig an exponierten Körperstellen auftreten, an denen auch das ästhetische Behandlungsergebnis wichtig ist.
Was ist die Photodynamische Therapie?
Die Hautveränderungen werden mit einer Creme behandelt, die sie lichtempfindlich macht. Wir arbeiten mit einer Tageslicht-PDT: Nach kurzer Einwirkzeit wird die Haut etwa eine Stunde lang mit sanftem, UV-freiem Licht belichtet. Dabei entstehen in den veränderten Zellen Sauerstoffradikale, die diese Zellen gezielt schädigen; im Lauf einiger Wochen werden sie abgestoßen. Häufig wirkt die Haut danach insgesamt ebenmäßiger. Weil nicht geschnitten wird, eignet sich die PDT besonders für größere Flächen und für Stellen wie Gesicht oder Kopfhaut, an denen eine Operation Spuren hinterlassen könnte. Die Tageslicht-PDT ist meist deutlich besser verträglich als die klassische PDT mit Rotlicht; ein leichtes Wärmegefühl oder Brennen ist möglich. Danach können Rötung und Krusten für einige Tage, manchmal bis zu zwei Wochen, auftreten. Selten bleibt die Haut an der behandelten Stelle vorübergehend heller oder dunkler.
Was sind Hautkrebsvorstufen?
An lichtexponierten Hautarealen wie Gesicht, Glatze, Handrücken und Unterarmen kommt es zunächst zu fleckigen Rötungen und später zu tastbaren teils warzigen Verhornungen der Haut. Diese Hautveränderungen entstehen, weil diese Hautbezirke lebenslang Umwelteinflüssen und besonders direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Aus solchen Verhornungen kann Hautkrebs entstehen. Sie sind daher als obligate Hautkrebsvorstufen (sogenannte Präkanzerosen) anzusehen, die bei Verdacht behandelt werden sollten.
Häufig gestellte Fragen zur Behandlung
Was spürt man während der Behandlung?
Beim Auftragen der Creme spürt man nichts. Während der Bestrahlung kann es zu leichtem Brennen und Hitzegefühl kommen. Abhilfe schafft kalte Fönluft, bei stärkeren Beschwerden kann auch ein Gel-Kühlkissen die nötige Abkühlung bringen.
Was passiert nach der Therapie?
Wenige Tage nach der Bestrahlung lösen sich die behandelten Hautveränderungen ab. Das Nässen der Haut und Krustenbildung gehören dabei zum normalen Heilungsprozess. Ist dieser abgeschlossen, wird die neue, gesunde Haut sichtbar.
Wann wird von einer Therapie abgeraten?
Bei schwarzem Hautkrebs und tiefer reichenden Formen des weißen Hautkrebses ist die PDT nicht geeignet. Wichtig! Lassen Sie sich vor jeder Behandlung eingehend und individuell beraten.
Wird die Therapie von den Krankenkassen übernommen?
In der Regel erstatten die privaten Krankenkassen die Kosten der PDT. Gesetzliche Kassen übernehmen keine Therapiekosten.
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