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Operative Dermatologie

Ohrläppchenkorrektur

Eingerissene und ausgeleierte Ohrläppchen ambulant korrigieren – in örtlicher Betäubung.

Ein häufiger, gut korrigierbarer Befund

Ein eingerissenes oder vollständig ausgerissenes Ohrläppchen ist ein häufiger und gut korrigierbarer Befund. Ursache ist meist ein plötzlicher Zug am Ohrring – durch Kleidung, beim Sport oder durch ein Kind – oder die jahrzehntelange Belastung durch schwere Ohrringe, die den Stichkanal allmählich nach unten weitet, bis er zum Schlitz ausläuft.

Wann eine Korrektur sinnvoll ist

  • vollständig durchgerissenes Ohrläppchen
  • ausgeleierter, tropfenförmig erweiterter Stichkanal
  • geweitete Tunnel nach dem Tragen von Flesh Tunnels oder Plugs
  • Knötchen und wulstige Narben (Keloide) nach dem Stechen oder nach früheren Verletzungen
  • angeborene Spaltbildungen und ausgeprägte Asymmetrien

Der Eingriff

Die Korrektur erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung und dauert etwa 20 bis 30 Minuten je Seite. Die vernarbten Ränder des alten Stichkanals werden sparsam ausgeschnitten – das ist notwendig, weil Narbengewebe nicht zuverlässig zusammenwächst – und die Wundränder anschließend spannungsfrei in mehreren Schichten vernäht. Bei stark geweiteten Tunneln wird zusätzlich überschüssiges Gewebe entfernt und das Läppchen neu geformt. Wir achten dabei besonders auf die Kontur des unteren Randes, weil eine Stufe dort später auffällt.

Heilung und Nachsorge

Die Fäden werden nach etwa sieben bis zehn Tagen entfernt. In dieser Zeit sollte das Ohr trocken bleiben, auf Sport, Sauna und Schwimmbad verzichten Sie bitte. Die feine Narbe ist anfangs gerötet und verblasst über einige Monate; konsequenter Lichtschutz unterstützt das. Neu stechen lassen können Sie das Ohrläppchen frühestens nach etwa drei Monaten, wenn das Gewebe vollständig belastbar ist – und dann bewusst nicht an derselben Stelle wie zuvor. Damit es nicht erneut passiert, empfehlen wir anschließend leichte Ohrringe und für Kettchen mit Anhänger einen ausreichend großen Verschluss.

Die Korrektur nach einer Verletzung ist in der Regel eine Kassenleistung; erfolgt sie aus rein kosmetischen Gründen, handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung. Das klären wir vorab mit Ihnen.

Von selbst wächst es nicht zusammen

Ein einmal durchgerissenes Ohrläppchen heilt nicht wieder zu, weil sich die Wundränder innerhalb kurzer Zeit mit Epithel überziehen und damit jeder für sich abheilen. Auch ein stark geweiteter Stichkanal zieht sich nicht mehr zusammen. Abwarten verschlechtert das spätere Ergebnis zwar nicht, ändert aber auch nichts am Befund.

Operative
Dermatologie

Muttermal-Entfernung

Auffällige Male beurteilen wir mit dem Auflichtmikroskop. Unklare Befunde werden vollständig herausgeschnitten und untersucht – pigmentierte Male werden niemals gelasert.

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Operative Dermatologie

Die operative Entfernung gut- und bösartiger Hautveränderungen erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung. Besondere Nahttechniken sorgen für ein gutes Narbenergebnis.

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Entfernung von Hautveränderungen

Ob störend, kosmetisch belastend oder verdächtig – wir beurteilen jede Veränderung dermatoskopisch und wählen danach das Verfahren. Im Zweifel wird vollständig herausgeschnitten und untersucht.

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