Durch Ultraschall zu strafferer Haut


Neben dem Gesicht spielen auch Hals und Dekolleté eine dominante Rolle in Bezug auf die Attraktivitätswahrnehmung. Ein neues Verfahren bietet hier Optionen, diese Bereiche nicht-invasiv mithilfe einer innovativen Ultraschall-Therapie erfolgreich zu behandeln. Das als Ultherapy® bezeichnete Verfahren ist das erste und einzige Ultraschall-Liftingverfahren, das in Deutschland und von der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) zur Hautstraffung zugelassen wurde.

Das erste und einzige Ultra-schallLifting-verfahren, das in Deutschland und von der amerikanischen Gesundheits-behörde (FDA) zur Hautstraffung zugelassen wurde.

Die Wirksamkeit und Sicherheit dieses neuen Verfahrens sind gut untersucht, so liegt eine Vielzahl vorklinischer sowie klinischer Studien vor. Aktuell wurden bereits über 600.000 Behandlungen durchgeführt und es laufen derzeit mehr als 30 Studien, in denen das Verfahren in verschiedenen Indikationen untersucht wird.

Mit dem neuen Ultraschall-System Ultherapy® kann der behandelnde Hautarzt genau planen, wo die Ultraschallenergie im Gewebe fokussiert werden soll. So wird vermieden, dass die Anwendung unerwünschter Bereiche wie die großen Blut-Gefäße oder Knochen trifft. Mit dem neuartigen  Ultraschall-Kopf können die Ultraschallwellen in den vorgesehenen Gewebeschichten gebündelt werden.  Das neuartige Ultraschallverfahren vereint in sich die Vorteile einer gezielten Erhitzung und einer Präzision in der Tiefe, was zu einem vorhersehbaren Lifting-Effekt und einer Straffung genutzt werden kann. Die fokussierte thermische Energie bewirkt eine punktuelle Erhitzung des Gewebes kurzfristig auf 65-70°C und führt so zu einem Aufbrechen der Kollagen-Fasern. Gleichzeitig wird durch die gezielte Energie-Abgabe von mikrofokussiertem Ultraschall die Kollagen-Synthese in der Oberhaut angeregt, was letztlich zu einer Zunahme von Straffheit und Elastizität der Haut führt. Diesbezüglich ist dieses Ultraschall-Verfahren anderen Verfahren überlegen: So gibt es z.B. bei der Radiofrequenz auch eine volumetrische Erhitzung, die jedoch nicht präzise ist. Beim Laser wird zwar selektiv erhitzt, allerdings nicht in der erforderlichen Tiefe. Gerade das geschwächte Kollagen in der Haut und den tiefen Strukturen ist der Grund für die Laxizität, wenn wir altern.

Das neue Ultraschall-Verfahren ist vielseitig anwendbar: Augenbrauenlifting, Lifting für das gesamte Gesicht, erschlaffte Hals- sowie Kinn-Region als auch Dekolleté und ist dadurch eine sinnvolle Ergänzung der Falten-Therapie mit Hyaluronsäuren.

Oft genügt eine einzige Behandlung

Die Haut wird nach und nach fester und straffer. Im Zeitraum von drei bis sechs Monaten entsteht so ein natürlicher Lifting-Effekt. Je jünger die Behandelten, desto schneller zeigt sich die Wirkung: In Amerika wird bereits vielfach prophylaktisch behandelt. Bei leichter bis moderater Laxheit genügt eine Behandlung, bei ausgeprägter Laxheit kann die Behandlung wiederholt werden. Im Gegensatz zum herkömmlichen Ultraschall spürt man als Patient die Behandlung. Kriterien für die Patienten-Auswahl ist ein Alter von 35 bis 50plus Jahren. Die Methode ist geeignet bei leichter bis moderater Hautschlaffheit und bei nicht unverhältnismäßig mageren oder übergewichtigen Patienten. Diese Behandlung eignet sich auch sehr gut für die Erhaltung nach einem chirurgischen Face-Lifting.

Damit können nun auch Personen behandelt werden, denen Injektionen noch zu invasiv sind oder die eine Spritzenangst haben. Außerdem kann die Methode in Kombination mit allen anderen minimal invasiven Verfahren eingesetzt werden. Mit diesem Verfahren lassen sich dank punktgenauer Ultraschall-Impulse ohne Nadel, Skalpell oder Laser erstaunlich gute Behandlungsresultate erzielten.